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KI Agenten fanden Schwachstellen in alter Verschluesselung. Pruefen Sie jetzt Ihre 1024-Bit RSA Systeme

DeepMind KI Agenten fanden zwei Schwachstellen in alter 1024-Bit RSA Verschluesselung. Moderne 2048-Bit Schluessel sind nicht betroffen. Pruefen Sie jetzt Ihre alten Systeme.

Ein altes Messing Vorhaengeschloss mit Schaltkreis Muster und ein leuchtender digitaler Schluessel aus Licht auf einem dunklen Tisch

KI Agenten haben gerade eine Schwachstelle in einer alten Verschluesselung gefunden, die viele Unternehmen noch in alten Geraeten und alter Software stecken haben. Google DeepMind hat am 6. November 2026 zwei Ergebnisse vorgestellt: Seine KI Agenten, angeleitet von menschlichen Kryptografen, fanden zwei Wege, die alte 1024-Bit RSA Verschluesselung leichter anzugreifen als bisher gedacht. Die gute Nachricht zuerst: Moderne 2048-Bit Schluessel und groessere sind von diesen Ergebnissen nicht betroffen. Die schlechte Nachricht: Wer noch alte Systeme betreibt, sollte jetzt pruefen, was er wirklich nutzt.

Was DeepMind gefunden hat

Die Arbeit wurde von Pushmeet Kohli, Vizepraesident fuer Wissenschaft bei DeepMind, am 6. November vorgestellt und in zwei technischen Papieren beschrieben. Geleitet wurde sie von den DeepMind Forschern Dj Dvijotham und Abhradeep Thakurta, zusammen mit den Kryptografie Expertinnen und Experten Nadia Heninger und Emmanuel Thome. Die Agenten arbeiteten in einer Testumgebung und griffen einen Standard an, der bereits ausgemustert ist, gerade weil ein Angriff dort niemanden gefaehrdet.

Das erste Ergebnis betrifft das Faelschen digitaler Signaturen. Sobald ein Angreifer etwa die Haelfte des signierten Blocks kontrolliert, schuetzt die Auffuellung der Signatur kaum noch. In der Testumgebung haben die Agenten eine Faelschung mit 3,5-mal weniger Rechenzeit nachgestellt. Fuer kurze Eingaben, zum Beispiel einen 32-Byte Fingerabdruck, beschreibt DeepMind eine neue Methode, die nach theoretischen Schaetzungen etwa 1.600-mal schneller ist als die bisher beste Methode. Das zweite Ergebnis ist ein neuer Algorithmus fuer das Faktorisieren vieler Schluessel auf einmal. Er senkt die durchschnittlichen Kosten pro zusaetzlichem 1024-Bit Schluessel um etwa das 30-fache. Die Zahlen zeigen: Alte 1024-Bit RSA ist schwaecher, als die Lehrbuecher annahmen.

Warum das Ihr Unternehmen betrifft

1024-Bit RSA gilt seit Jahren als veraltet. Die US Normungsbehoerde NIST laesst 1024-Bit RSA fuer neue Signaturen seit 2013 nicht mehr zu. Trotzdem lebt der alte Standard weiter: in alter Firmware, in alten Geraeten, in alten Zertifikaten und in Software, die niemand mehr angefasst hat. Online Banking, Messenger, Software Updates und digitale Waehrungen sind nicht bedroht, weil sie fast ueberall 2048-Bit oder groessere Schluessel nutzen. Aber ein Unternehmen, das alte Geraete, alte Server oder alte IoT Hardware betreibt, kann unbemerkt auf 1024-Bit sitzen. Das ist kein Grund zur Panik, aber ein guter Grund fuer eine Pruefung, solange die Angriffe noch Theorie sind und nicht Praxis.

Eine praktische Checkliste

  1. Fragen Sie Ihren IT Dienstleister oder Ihre IT Abteilung: Wo nutzen wir noch RSA mit 1024 Bit? Bitten Sie um eine Liste von Zertifikaten, Servern, VPN Geraeten und alter Hardware.
  2. Pruefen Sie Zertifikate und Firmware. Alte Webserver, alte Router, alte Drucker und alte Industrieanlagen sind die typischen Fundstellen. Alles mit 1024-Bit Schluesseln gehoert auf die Liste zum Austausch.
  3. Aktualisieren Sie, was sich aktualisieren laesst. Firmware Updates, neue Zertifikate mit mindestens 2048 Bit und der Austausch von Geraeten, die keine Updates mehr bekommen, sind die drei Schritte.
  4. Fragen Sie Ihre Anbieter. Wenn ein Lieferant Ihnen ein Portal, eine App oder ein Geraet liefert, fragen Sie nach den verwendeten Schluessellaengen und nach dem Plan fuer alte Systeme.
  5. Dokumentieren Sie das Ergebnis. Eine Seite reicht: Was wurde gefunden, was wurde ersetzt, was bleibt offen und wer ist verantwortlich. Bei der naechsten Sicherheitsfrage haben Sie die Antwort schon.

Was Sie nicht tun sollten

Ersetzen Sie nicht in Panik alles auf einmal. Beginnen Sie mit den Systemen, die von aussen erreichbar sind, und mit den Zertifikaten, die bald ablaufen. Ignorieren Sie das Thema aber auch nicht, weil 2048-Bit sicher ist: Sicher ist nur, was Sie wirklich nutzen, nicht was Sie vermuten. Und verlassen Sie sich nicht darauf, dass ein KI Agent das Problem schon loest. Die gleiche Technik, die Schwachstellen findet, kann auch von Angreifern genutzt werden.

Die Botschaft von DeepMind ist doppelt: KI Agenten werden zu einem Werkzeug der Sicherheitsforschung, und alte Kryptografie wird schneller schwach, als viele dachten. Wer seine Systeme kennt und alte Schluessel ersetzt, hat nichts zu befuerchten. Fangen Sie mit der Frage an Ihren IT Dienstleister an. Sie dauert fuenf Minuten.

Mehr dazu in unserer Workflow Automatisierung und in unseren Digitalen Systemen.

Häufige Fragen

Sind meine Passwoerter und mein Online Banking jetzt unsicher?

Nein. Die Ergebnisse betreffen nur die alte 1024-Bit RSA Verschluesselung. Moderne Systeme nutzen fast ueberall 2048-Bit oder groessere Schluessel, und diese sind von den Ergebnissen nicht betroffen.

Wie finde ich heraus, ob mein Unternehmen noch 1024-Bit RSA nutzt?

Fragen Sie Ihren IT Dienstleister oder Ihre IT Abteilung nach einer Liste aller Zertifikate, Server, VPN Geraete und alter Hardware mit den verwendeten Schluessellaengen. Alte Firmware und alte Geraete sind die typischen Fundstellen.

Was bedeutet die Zahl 1.600-mal schneller genau?

Die 1.600-fache Zahl ist eine theoretische Schaetzung fuer einen bestimmten Fall, kurze Eingaben wie ein 32-Byte Fingerabdruck. Das gemessene Ergebnis ist die Faelschung mit 3,5-mal weniger Rechenzeit in der Testumgebung. Beides zeigt: 1024-Bit ist schwaecher als gedacht.

Macht KI die Verschluesselung jetzt nutzlos?

Nein. KI Agenten sind ein Werkzeug der Sicherheitsforschung, das Schwachstellen findet. Die gleiche Technik kann auch missbraucht werden. Deshalb zaehlt, was Sie tun: alte Systeme finden, aktualisieren und ersetzen.

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Passende Leistung: KI-Sichtbarkeit (GEO)

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