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WordPress-Wartung: Was in einem Vertrag stehen muss

Die meisten Wartungspakete sind ein automatisches Update und eine Rechnung. Was das Geld kaufen sollte.

WordPress-Wartung wird so vage verkauft, dass Angebote kaum vergleichbar sind. Diese Liste können Sie gegen jedes Angebot halten.

Das Minimum

  • Externe Backups, getestet. Täglich für einen Shop, wöchentlich für eine Unternehmensseite — und auf einem anderen Server als die Website. Ein Backup, das nie zurückgespielt wurde, ist eine Hoffnung, kein Backup.
  • Updates zuerst auf einer Staging-Kopie. Kern, Plugins und Theme auf einer Kopie einspielen, prüfen, dann live. Ein Auto-Update auf einem laufenden Shop ist der Grund, warum der Checkout samstags kaputtgeht.
  • Verfügbarkeitsüberwachung mit einer Meldung, die einen Menschen erreicht.
  • Sicherheits-Scans und ein dokumentiertes Vorgehen im Fundfall.
  • PHP-Versionspflege. Eine PHP-Version ohne Sicherheitsupdates ist das häufigste ernste Risiko, das wir finden — und von außen unsichtbar.

Woran man ein gutes Paket erkennt

  • Ein lesbarer Monatsbericht. Was aktualisiert wurde, was kaputtging, was behoben wurde, was ansteht. Kein Plugin-PDF voller grüner Haken.
  • Definierte Reaktionszeiten für „Seite ist offline" gegenüber „bitte diesen Text ändern".
  • Enthaltene Kleinänderungen. Ein bis zwei Stunden im Monat decken genau die Anfragen ab, die sonst zu unangenehmen Kleinrechnungen werden.
  • Lizenzverwaltung. Jemand achtet darauf, dass Premium-Plugin-Lizenzen verlängert werden — eine abgelaufene Lizenz erhält keine Sicherheitsupdates mehr.

Vor der Unterschrift prüfen

Wem gehören Hosting-Zugang und Domain? Lautet die Antwort „der Agentur", ändern Sie das. Sie müssen mit einer funktionsfähigen Website gehen können. Fragen Sie außerdem, was mit den Backups bei Kündigung passiert, und lassen Sie sich das Wiederherstellungsverfahren schriftlich geben.

Was es kostet

Für eine normale Unternehmensseite sind 40 bis 90 Euro im Monat realistisch. Ein WooCommerce-Shop mit Zahlungsanbieter und Plugins liegt bei 120 bis 300 Euro. Unter etwa 30 Euro bezahlen Sie einen automatischen Updater, und niemand sieht sich etwas an.

Die unangenehme Rechnung

Eine gehackte Seite kostet einige tausend Euro Bereinigung, dazu den Sichtbarkeitsschaden durch die Google-Warnmeldung und die E-Mails an Ihre Kunden. Zwei Jahre ordentliche Wartung kosten meist weniger als ein Vorfall — und sind im Gegensatz dazu planbar.

Arbeiten Sie an etwas Ähnlichem?

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