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Warum Ihre Website keine Anfragen bringt: Die sieben häufigsten Gründe
Die Seite sieht gut aus, es kommen Besucher, und trotzdem klingelt nichts. Die üblichen Verdächtigen, in der Reihenfolge ihrer Häufigkeit.
Eine Website, die Besucher hat und keine Anfragen bringt, ist ein häufigeres Problem als eine, die niemand findet. Und es ist meistens keines der Gestaltung.
Hier sind die sieben Ursachen, die wir in der Praxis am häufigsten finden, in der Reihenfolge, in der sie auftreten.
1. Niemand versteht in zehn Sekunden, was Sie verkaufen
Der häufigste Fall mit Abstand. Über dem ersten Scrollen steht ein Bild und ein Satz wie «Ihr Partner für digitale Lösungen». Ein Fremder kann daraus nicht ableiten, was Sie tun, für wen, oder ob er richtig ist.
Test: Zeigen Sie Ihre Startseite jemandem, der nichts über Ihr Geschäft weiß, für zehn Sekunden. Fragen Sie dann, was Sie verkaufen. Wenn die Antwort unsicher ausfällt, haben Sie den Grund gefunden.
2. Es gibt keinen Preis und keinen Rahmen
Wer keinen Anhaltspunkt findet, geht vom Schlimmsten aus oder fragt bei jemandem an, der einen nennt. Ein Ab-Preis oder eine Spanne filtert die Anfragen, die ohnehin nicht gepasst hätten, und ermutigt die, die passen.
3. Die Seite lädt zu langsam auf dem Handy
Die Mehrheit Ihrer Besucher kommt mobil, oft über eine mittelmäßige Verbindung. Ein Vollbild-Video oder zwanzig unkomprimierte Bilder kosten Sie den Besucher, bevor er etwas gelesen hat.
Test: Öffnen Sie Ihre Seite auf dem Mobilfunknetz, nicht im WLAN. Wenn Sie länger als drei Sekunden auf Text warten, warten andere nicht.
4. Der nächste Schritt ist unklar oder zu groß
«Kontaktieren Sie uns» ist kein Schritt, sondern eine Bitte. «Erstgespräch, 20 Minuten, kostenlos, danach entscheiden Sie» ist ein Schritt mit bekanntem Aufwand und bekanntem Ende.
Und: eine Handlungsaufforderung je Seite. Drei gleichwertige Schaltflächen sind keine Auswahl, sondern eine Entscheidung, die der Besucher nicht treffen will.
5. Das Formular fragt zu viel
Jedes Pflichtfeld kostet Abschlüsse. Für einen Erstkontakt brauchen Sie einen Namen, eine Erreichbarkeit und einen Satz zum Anliegen. Firmengröße, Budget und Wunschtermin können Sie im Gespräch klären.
6. Es gibt keinen Grund, Ihnen zu glauben
Kein Gesicht, keine Referenz mit Namen, keine konkrete Zahl. Vertrauen entsteht durch Nachprüfbares: ein echtes Porträt, ein Projekt mit Ort und Ergebnis, eine Bewertung mit vollem Namen.
Stockfotos von lachenden Menschen in Meetings erzeugen das Gegenteil — jeder erkennt sie.
7. Die Besucher sind die falschen
Manchmal funktioniert die Seite und der Verkehr passt nicht. Wer über einen Blogartikel zum Thema «Website selbst bauen» kommt, sucht keine Agentur.
Test: Schauen Sie sich an, über welche Suchanfragen Besucher kommen. Wenn die Absicht nicht kommerziell ist, ist die fehlende Anfrage kein Fehler, sondern erwartbar.
Wie Sie es in einer Stunde eingrenzen
- Zehn-Sekunden-Test mit einer fremden Person.
- Seite auf dem Mobilfunknetz öffnen und die Zeit stoppen.
- Eigenes Formular ausfüllen und absenden — und prüfen, ob die E-Mail wirklich ankommt.
- Zählen, wie viele Handlungsaufforderungen auf der Startseite konkurrieren.
- Suchanfragen in der Search Console ansehen.
In den allermeisten Fällen liegt die Antwort in einem dieser fünf Schritte — und keiner davon ist eine Frage des Designs.
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