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Website für Versicherungsmakler: Beratung sichtbar machen
Vergleichsportale gewinnen den Preis. Ein Makler gewinnt die Fälle, die zu komplex für ein Portal sind — wenn die Seite das zeigt.
Gegen Vergleichsportale gewinnt kein Makler beim Preis. Das muss er auch nicht. Portale funktionieren gut für einfache, standardisierte Verträge — und schlecht für alles, was eine Frage aufwirft.
Genau dort liegt Ihr Geschäft, und genau das sollte Ihre Website zeigen.
Was Suchende tatsächlich eingeben
- «Berufsunfähigkeitsversicherung Vorerkrankung» — jemand, den kein Portal sauber bedienen kann.
- «Versicherungsmakler [Stadt]» — lokale Suche mit Beratungsabsicht.
- «Gewerbeversicherung [Branche]» — B2B, höherer Wert, weniger Wettbewerb.
- «Versicherung wechseln Kündigungsfrist» — konkreter Anlass, sofortiger Bedarf.
Je komplizierter die Frage, desto weniger Konkurrenz — und desto wahrscheinlicher, dass am Ende ein Beratungsgespräch steht statt eines Preisvergleichs.
Spezialisierung schlägt Vollsortiment
Ein Makler, der «alle Sparten» anbietet, hat online kein Thema. Ein Makler für Heilberufe, für Handwerksbetriebe oder für Selbstständige mit Vorerkrankungen hat Seiten, die ranken können — und Gespräche, die schon halb geführt sind, wenn der Anruf kommt.
Was auf die Seite gehört
- Je eine Seite pro Schwerpunkt, mit den echten Fragen dieser Zielgruppe.
- Wie Sie vergütet werden. Courtage oder Honorar — offen gesagt. Das ist der wichtigste Vertrauensfaktor der ganzen Branche.
- Wie viele Gesellschaften Sie vergleichen und nach welchen Kriterien.
- Der Ablauf. Erstgespräch, Analyse, Vorschlag, Betreuung im Schadensfall.
- Was Sie im Schadensfall tun. Das ist der eigentliche Unterschied zum Portal und wird fast nie erwähnt.
Pflichtangaben nach der Vermittlerrichtlinie
Neben dem Impressum nach § 5 DDG gehören die Statusangaben auf die Seite: Registrierung im Vermittlerregister mit Registernummer, zuständige Aufsicht, Erlaubnis nach § 34d GewO, Angaben zu Beteiligungen sowie die Schlichtungsstellen.
Diese Angaben sind Pflicht — und sie wirken nebenbei vertrauensbildend, weil sie zeigen, dass Sie reguliert und ansprechbar sind.
Datenschutz ist hier besonders heikel
Gesundheitsangaben in einem Formular zur Berufsunfähigkeit sind besondere Daten nach Art. 9 DSGVO. Fragen Sie online nicht danach. Ein Formular für den Rückruf braucht Name, Nummer und Thema — der Rest gehört ins Gespräch.
Was das kostet
Bei 80 bis 100 Euro Stundensatz liegt eine Maklerseite mit drei Schwerpunkten und sauberen Pflichtangaben im unteren bis mittleren vierstelligen Bereich. Bei uns beginnt Web Design bei 750 Euro.
In Kürze
Wählen Sie zwei bis drei Zielgruppen und schreiben Sie für deren schwierige Fälle. Sagen Sie offen, wie Sie verdienen. Erklären Sie, was im Schadensfall passiert. Das kann kein Portal.
Arbeiten Sie an etwas Ähnlichem?
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