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Website für Bauunternehmen: Aufträge und Fachkräfte gleichzeitig
Im Bau entscheidet Personal über Wachstum. Die Website muss beides können: Auftraggeber überzeugen und Bewerber gewinnen.
Bauunternehmen haben online eine ungewöhnliche Lage: Der Engpass ist selten der Auftrag, sondern die Mannschaft. Eine Website, die nur Auftraggeber anspricht, löst das falsche Problem.
Die gute Nachricht: Beide Zielgruppen wollen dasselbe sehen — echte Projekte, echte Leute, klare Aussagen.
Referenzen, die etwas aussagen
Ein Bild einer fertigen Halle sagt nichts. Was ein Auftraggeber wissen will:
- Was war die Aufgabe und was die Schwierigkeit.
- Welcher Gewerkeumfang lag bei Ihnen.
- Wie lang war die Bauzeit — und wurde sie gehalten.
- Größenordnung des Projekts, wenigstens grob.
Drei so beschriebene Projekte überzeugen mehr als zwanzig Bilder ohne Text. Und sie ranken, weil sie Wörter enthalten, nach denen jemand sucht.
Was Auftraggeber sonst suchen
- «Rohbau [Region]», «Schlüsselfertigbau [Stadt]» — gewerbliche Suche mit Volumen.
- «Bauunternehmen Sanierung Altbau [Stadt]» — Spezialisierung.
- «Was kostet ein Rohbau pro Quadratmeter» — Recherche früh im Projekt.
Die Karriereseite ist die halbe Website
Fachkräfte im Bau vergleichen offen und wechseln schnell. Was sie tatsächlich wissen wollen, steht selten auf Karriereseiten:
- Wo wird gearbeitet — Montage, oder abends zu Hause.
- Lohn, Zuschläge, Auslöse — konkret.
- Wer ist der Polier, wie groß die Kolonne.
- Fahrzeug, Werkzeug, Arbeitskleidung — wird gestellt oder nicht.
- Bewerbung per WhatsApp oder Formular, ohne Anschreiben, vom Handy.
Eine Karriereseite, die diese fünf Punkte beantwortet, ist wertvoller als jede Imagebroschüre.
Der Fehler, den fast alle machen
Eine Startseite voller Drohnenaufnahmen und Fahnenmasten, ohne einen Satz darüber, was das Unternehmen tatsächlich baut und in welcher Region. Bilder ohne Text sind für Suchmaschinen unsichtbar — und für einen Bauherrn, der eine bestimmte Leistung sucht, nutzlos.
Rechtliches
Impressum nach § 5 DDG mit ladungsfähiger Anschrift, Handelsregister, Umsatzsteuer-ID und — wo einschlägig — Handwerkskammer und Berufsbezeichnung. Bei Projektfotos: Nutzungsrechte der Fotografen und, bei erkennbaren Personen, deren Einwilligung.
Was das kostet
Eine Bauunternehmensseite mit aufbereiteten Referenzen und einer echten Karriereseite liegt bei 80 bis 100 Euro Stundensatz im mittleren vierstelligen Bereich. Bei uns beginnt Web Design bei 750 Euro.
Gemessen an den Kosten einer unbesetzten Stelle über sechs Monate ist das die günstigste Personalmaßnahme, die Ihnen zur Verfügung steht.
In Kürze
Beschreiben Sie Projekte mit Aufgabe, Umfang und Bauzeit. Bauen Sie eine Karriereseite, die Lohn und Arbeitsort benennt. Beides zahlt auf dasselbe Wachstum ein.
Arbeiten Sie an etwas Ähnlichem?
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