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Website für Start-ups: Was vor dem ersten Kunden wirklich nötig ist

Die meisten Start-ups bauen zu viel Website zu früh. Was vor dem ersten zahlenden Kunden tatsächlich gebraucht wird.

Start-ups bauen ihre Website meist zweimal: einmal zu früh und zu groß, und dann noch einmal, wenn sich herausgestellt hat, was das Produkt eigentlich ist.

Das erste Mal ist verschwendetes Geld. Nicht weil eine Website unwichtig wäre, sondern weil sie eine Positionierung darstellt, die noch nicht existiert.

Was Sie vor dem ersten Kunden brauchen

  • Eine Seite. Was Sie lösen, für wen, und ein Weg, Kontakt aufzunehmen.
  • Ein Impressum und eine Datenschutzerklärung. Ab dem ersten Tag Pflicht, auch bei einer einzelnen Seite.
  • Eine E-Mail-Adresse auf der eigenen Domain. Eine Gmail-Adresse im Pitch kostet mehr Glaubwürdigkeit, als sie spart.
  • Ein Weg, Interessenten zu sammeln. Auch wenn das Produkt noch nicht fertig ist.

Das ist alles. Alles Weitere ist zu früh, solange nicht klar ist, wer kauft und warum.

Wofür es zu früh ist

  • Ein Blog mit Redaktionsplan, bevor jemand weiß, wofür Sie stehen.
  • Mehrsprachigkeit, bevor der erste Markt funktioniert.
  • Ein aufwendiges Designsystem für ein Produkt, das sich in drei Monaten ändert.
  • Preisseiten mit drei Tarifen, wenn noch niemand einen einzigen bezahlt hat.

Die Landingpage, die tatsächlich etwas beweist

Eine gute Start-up-Seite ist ein Experiment, kein Schaufenster. Sie behauptet eine Sache, misst, ob jemand darauf reagiert, und wird dann geändert.

Dafür braucht es: eine klare Aussage über dem ersten Scrollen, eine einzige Handlungsaufforderung, und eine Messung, die zeigt, wie viele Besucher sie ausführen. Zwei konkurrierende Schaltflächen halbieren die Aussagekraft.

Positionierung schlägt Gestaltung

Der häufigste Fehler ist, eine unklare Botschaft schön zu gestalten. Wenn ein Fremder nach zehn Sekunden nicht sagen kann, was Sie verkaufen und für wen, ist kein Design der Welt die Lösung.

Erst der Satz, dann die Identität, dann die Seite. In dieser Reihenfolge — sonst dekorieren Sie eine Vermutung.

Investoren schauen tatsächlich auf die Seite

Nicht auf die Gestaltung, sondern auf zwei Dinge: Ist klar, was das Produkt tut, und ist erkennbar, wer dahintersteht. Ein Team ohne Gesichter und ohne Namen ist im Erstkontakt ein Warnsignal.

Was das kostet

Für die erste Fassung sollte ein Start-up wenig ausgeben. Ein Baukasten oder eine schlanke, selbst gebaute Seite reicht — null bis rund 190 Euro im Jahr. Investieren Sie, wenn die Positionierung steht und die Seite messbar Anfragen bringt.

Bei uns beginnt Web Design bei 750 Euro, und wir sagen es Ihnen, wenn es dafür noch zu früh ist.

In Kürze

Eine Seite, ein Satz, eine Handlungsaufforderung, vollständige Pflichtangaben. Bauen Sie größer, wenn Sie wissen, wofür.

Arbeiten Sie an etwas Ähnlichem?

Sagen Sie uns, was Sie vorhaben — wir beantworten jede Anfrage.

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