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Website für Pflegedienste: Angehörige erreichen, Personal finden

Zwei Zielgruppen, ein Auftritt: Angehörige in einer Ausnahmesituation — und die Fachkräfte, die Sie dringender brauchen als Kunden.

Ein ambulanter Pflegedienst hat online zwei Zielgruppen, und die zweite ist inzwischen oft die wichtigere: Angehörige, die kurzfristig Hilfe brauchen — und Pflegekräfte, die einen neuen Arbeitgeber suchen.

Beide Gruppen suchen anders, und beide werden von einer Standardseite verfehlt.

Angehörige sind in einer Ausnahmesituation

Wer nach einem Pflegedienst sucht, hat meist gerade einen Krankenhausbrief in der Hand und wenig Zeit. Die Suche ist konkret und emotional: «ambulanter Pflegedienst [Stadt]», «Pflegegrad beantragen», «Verhinderungspflege was ist das».

Erklärende Seiten zu Pflegegraden, Verhinderungspflege und Entlastungsbetrag bringen mehr Erstkontakte als jede Leistungsbeschreibung — weil sie in dem Moment helfen, in dem jemand überfordert ist.

Was auf die Seite gehört, für Angehörige

  • Nehmen Sie derzeit neue Patienten auf. Ja oder nein, in einem Satz, aktuell gehalten.
  • Ihr Einzugsgebiet, nach Ortsteilen benannt.
  • Leistungen in Alltagssprache. Neben «Behandlungspflege nach SGB V» ein Satz, was das konkret bedeutet.
  • Was die Kasse zahlt und was nicht. Die häufigste Frage überhaupt.
  • Eine Telefonnummer, groß und klickbar, mit Erreichbarkeitszeiten.
  • Gesichter. Pflege ist Vertrauen in eine Person, die die Wohnung betritt.

Die zweite Zielgruppe: Bewerber

In der Pflege entscheidet Personal über Wachstum. Eine Karriereseite, die aussagekräftig ist, ist wirtschaftlich oft wertvoller als die Kundenseite.

  • Dienstplanmodell, Tourenlänge, wie viele Patienten pro Tour.
  • Gehalt oder Tarifbindung — konkret. Die Branche vergleicht offen.
  • Dienstwagen, Handy, Fortbildung, Kinderbetreuung — was Sie tatsächlich bieten.
  • Bewerbung ohne Anschreiben, per Formular oder Nachricht, mobil in zwei Minuten.

Datenschutz und Schweigepflicht

Gesundheitsdaten sind besondere Daten nach Art. 9 DSGVO, und Pflegekräfte unterliegen der Schweigepflicht. Praktisch heißt das: Im Kontaktformular keine Diagnosen abfragen, keine Patientenfotos ohne schriftliche Einwilligung, und keine Fallbeispiele, aus denen sich eine Person erkennen lässt.

Was das kostet

Eine Pflegedienstseite mit Leistungs-, Erklär- und Karriereseiten liegt bei Stundensätzen von 80 bis 100 Euro im unteren bis mittleren vierstelligen Bereich. Bei uns beginnt Web Design bei 750 Euro.

Gemessen an den Kosten einer einzigen unbesetzten Stelle ist die Karriereseite meist die schnellste Amortisation im ganzen Projekt.

In Kürze

Schreiben Sie für Angehörige in Not und für Pflegekräfte, die vergleichen. Erklären Sie Pflegegrade und Kassenleistungen. Und sagen Sie, ob Sie gerade aufnehmen.

Arbeiten Sie an etwas Ähnlichem?

Sagen Sie uns, was Sie vorhaben — wir beantworten jede Anfrage.

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