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Website für Restaurants: Warum die Speisekarte als PDF Gäste kostet
Der Gast steht vor der Tür und sucht die Karte auf dem Handy. Wenn dann ein PDF lädt, ist er beim Nachbarn.
Gastronomie hat online eine Besonderheit: Die Entscheidung fällt in Minuten, fast immer mobil, oft im Stehen. Der Gast will drei Dinge wissen — habt ihr offen, was kostet es, gibt es das, was ich essen will. Alles andere ist Beiwerk.
Und trotzdem liegt die Speisekarte bei den meisten Betrieben als PDF hinter einem Link.
Warum das PDF das teuerste Detail ist
Ein PDF lädt langsam, lässt sich auf dem Handy kaum lesen und wird von Google schlechter verwertet als eine normale Seite. Vor allem aber: Der Gast muss zoomen und schieben, während im Hintergrund ein anderes Lokal nur einen Wisch entfernt ist.
Die Karte gehört als Text auf eine Seite. Damit wird sie durchsuchbar — und Sie erscheinen plötzlich für «Rinderroulade [Stadt]» oder «glutenfreie Pizza [Stadtteil]», Anfragen, für die vorher niemand Sie finden konnte.
Was Gäste tatsächlich suchen
- «[Küche] [Stadt]» — italienisch, vietnamesisch, vegan.
- «Restaurant [Stadt] jetzt geöffnet» — höchste Kaufabsicht, die es gibt.
- «[Restaurantname] Speisekarte» — jemand, der Sie kennt und vergleicht.
- «Restaurant [Stadt] für Familienfeier» — Gruppenbuchungen, hoher Umsatz je Anfrage.
Das Google-Unternehmensprofil ist Ihre halbe Website
46 Prozent aller Suchen haben lokalen Bezug, 88 Prozent der mobilen lokalen Suchen führen innerhalb eines Tages zum Besuch oder Anruf. In der Gastronomie ist der Anteil noch höher.
Das bedeutet: korrekte Öffnungszeiten inklusive Feiertagen, aktuelle Fotos von echten Tellern, die richtige Kategorie, und Bewertungen, die beantwortet werden. Eine ruhige, sachliche Antwort auf eine schlechte Bewertung überzeugt neue Gäste mehr als zehn gute Bewertungen.
Was auf die Seite gehört
- Die Karte als Text, mit Preisen, gegliedert, ohne PDF.
- Öffnungszeiten und Ruhetag ganz oben, nicht im Fußbereich.
- Reservierung in einem Schritt. Telefonnummer klickbar, Online-Tisch wenn vorhanden.
- Allergene und Kennzeichnung. Pflicht — und gleichzeitig ein Suchvorteil.
- Echte Fotos. Vom eigenen Essen, im eigenen Licht. Stockfotos von Pasta erkennt jeder.
- Anfahrt und Parken. In Innenstädten oft entscheidender als die Karte.
Der Fehler, den fast alle machen
Ein Vollbild-Video im Kopfbereich, das drei Sekunden lädt, bevor irgendetwas Nützliches sichtbar wird. Es sieht in der Agenturpräsentation gut aus und kostet auf einer mittelmäßigen Mobilverbindung genau den Gast, der schon vor der Tür stand.
Öffnungszeiten und Karte gehören über die erste Bildschirmkante. Die Atmosphäre kann darunter kommen.
Was das kostet
Für Gastronomie ist der Aufwand meist überschaubar: eine Handvoll Seiten, gut gebaut, mit gepflegtem Google-Profil. Baukästen liegen bei null bis rund 190 Euro im Jahr, Agenturen meist bei 80 bis 100 Euro pro Stunde. Bei uns beginnt Web Design bei 750 Euro.
Der laufende Aufwand ist wichtiger als der einmalige: Wer die Karte pflegt und die Zeiten aktuell hält, gewinnt gegen den schöneren Auftritt, der seit zwei Jahren steht.
In Kürze
Karte als Text, Zeiten nach oben, echte Fotos, gepflegtes Google-Profil. Das schlägt fast jede aufwendige Gestaltung, weil es die drei Fragen beantwortet, die tatsächlich gestellt werden.
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